Geschichte
Bereits bis ins Jahr 1974 gehen die Wurzeln der Katholischen Sozialstation Ehingen zurück. Zu Beginn wurde am 1. August 1974 eine Familienpflegerin eingestellt und mit der ambulanten Pflege begonnen. Im Jahr 1976 kam die erste Krankenschwester dazu und somit wurde der Grundstein für den Aufbau der Sozialstation gelegt. Die teilweise noch vorhandenen Krankenpflegestationen im Raum Ehingen, welche mit Ordensschwestern besetzt waren, wurden in die „neue“ Sozialstation integriert. Nach und nach kamen neue Mitarbeitende dazu. Heute beschäftigt die Sozialstation etwa 40 Mitarbeitende in der Alten- und Krankenpflege. Die Einrichtung der Sozialstation seinerzeit war eine segensreiche Idee. Durch das Wirken der Sozialstation konnten viele Krankenhausaufenthalte verkürzt oder sogar ganz vermieden werden. Dies bedeutete für die Krankenkassen eine erhebliche Kostenersparnis. Der weitere Effekt bestand darin, dass die unterstützten Menschen ihre vertraute Umgebung nicht verlassen mussten.
Bei allen Veränderungen, die die Jahre mit sich brachten, haben die Mitarbeitenden der Sozialstation, wie auch ihr Träger die Katholische Gesamtkirchengemeinde Ehingen, nicht vergessen, dass das christliche Menschenbild Verpflichtung ist und bleibt. Dies kommt auch im Leitbild der Sozialstation zum Ausdruck, in dem steht, dass die Sozialstation Ehingen „in einer langen Tradition kirchlicher Sorge um Menschen in körperlicher, geistiger und seelischer Not steht“.
Diesem Zitat fühlen sich unsere Mitarbeitenden verpflichtet, was in heutiger Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
